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Von der Sahara
in deine Lebensaufgabe

Hi du schöne Seele,
ich bin Jessica und erzähle dir heute meine Reise in die Sahara.

Es ruft
mich

Ich sitze alleine im Café, trinke einen heissen Kakao. Draussen ist es trüb und regnerisch. Aus diesem stillen Moment heraus fällt es schlagartig in mich hinein. Ein Bild. Natur, Garten, viele Menschen. Im Zentrum ist es lebendig, Kinder spielen, Menschen entwickeln Projekte, pflanzen an, produzieren Köstlichkeiten aus der Ernte. Drum herum ein Wald für viel Rückzugsmöglichkeiten.

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Das war der Tag, an dem die Permakultur wie ein Blitz in meinem Herzen einschlug – und mich bis heute anleitet. 

Der Begriff «Permakultur» kam allerdings erst ein halbes Jahr nach diesem bewegenden Moment in mein Leben. Ich buchte einen 10-tägigen Permakultur Design Kurs und verbrachte damit 10 Tage in einem Paradies-Garten. Es war nicht das gut vermittelte Wissen, es war das DA SEIN, das Erleben, was mich verändert hat und mich erinnern lies.

Im Garten begriff ich auf einmal, was es heisst, Teil zu sein. Von allem was ist. Deswegen brenne ich auch so sehr für LEBENSaufgabe, mehr dazu hier, in meiner

5 Monate nach dem Kurs stand ich da. Beziehung beendet. Job gekündigt. Wohnung gekündigt. Alles verkauft, was ich nicht in meinen Rucksack packen konnte. Keinen konkreten Plan aber ein inneres Feuer das mich antrieb loszugehen. Auf die Suche nach Menschen. Auf die Suche nach einem Garten.

Los
geht's!
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7 Monate war ich unterwegs. Von Permakultur Projekt zu Ökodorf, über dem alleine Leben im Wald auf den Jakobsweg. Ich habe zwar nicht die Menschen und den Ort gefunden, der mich anleitete, aber ich habe dafür was viel wichtigeres gefunden. Mich selbst. Nach meiner Rucksack Reise, landete ich ausgebrannt und leer wieder in meiner Heimatstadt Basel, aber nach einer langen Zeit der Stille und dem Start mit meiner Coaching-Ausbildung entfachte erneut ein Feuer in mir. 

Am 15. April 2022 – ich erinnere mich an alles genau, weil es wieder so ein Café-Moment war –  übernachtete ich auf einem Berg und da kam sie. Die langersehnte Vision, der langerträumte Ruf: «Geh in die Sahara!»

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Der Ruf war so deutlich wie damals die Eingebung mit der Permakultur, dass ich ihn direkt mit der Welt teilen wollte. Als eine Freundin mich dafür belächelte und meinte: «Ach Jessi, du hattest schon so oft einen Traum und doch stehst du noch am selben Ort», wusste ich: Nichts wird mich stoppen, diesem Ruf zu folgen. Also ging ich erneut los. One way, mit dem Fahrrad, im Vertrauen darauf, dass ETWAS auf mich wartet, ohne zu wissen, WAS genau.

Ende Dezember des selben Jahres erreichte ich die Sahara von Marokko. Und mit meiner Ankunft entfaltete sich zum aller ersten mal ein Gefühl, nach dem ich die Jahre zuvor so sehnlichst gesucht hatte. Das Gefühl des Angekommen seins. 

Die Sahara
ruft
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Bereits in der selben Nacht traf ich auf M’Barek, der heute mein Partner, mein Mann und Vater unseres Kindes ist. Mein Soulmate eben:)

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M’Barek und mich verband vom ersten Augenblick der Wunsch ein Leben zu leben, dass von Sinn und Frieden durchdrungen ist. So unterschiedlich wir auch sind, unsere Herzen schlagen für ein und die Selbe Vision und die heisst heute Romana Garden, was auf arabisch Granatapfel Garten bedeutet.

Romana Garden
beginnt

Ein Garten, der uns selber versorgt. Ein Zuhause, was viele Menschen beheimaten kann. Ein Konzept, was die gesamte Oase wieder begrünen kann. Eine Oase, in der die Menschen, die zu uns reisen, wieder ihre Seele hören. Ein Lebensprojekt was im Dienste der Menschen und Mutter Erde steht.

Bereits im Sommer 2023, also knapp 6 Monate nach unserer Begegnung hatten wir ein erfolgreiches Crowdfunding gestartet. Innerhalb eines Monats hatten wir ein Grundstück gefunden. Ein Stück Wüstenland mit 40 vertrockneten Palmen darauf. Mit unseren ersten Volunteers haben wir den Waldgarten geplant und angelegt. Über 250 Löcher wurden in den steinharten Boden gegraben, damit über 250 Bäume ein Zuhause fanden. Zeitgleich durften wir einen Brunnen graben, der unsere Waldgartenfläche komplett versorgt.

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Die Gemeinschaft
entsteht

Mit dem Startschuss 2024 war die zweite grosse Aufgabe zu bewältigen: Ein Hausbau, damit Menschen zu uns finden. Weitere Volunteers kamen zu uns und halfen mit.

Unterschiedliche Menschen fanden ihren Weg zu uns: junge Backpacker, Familien, ältere Menschen, Menschen, die viel anpacken wollten, und Menschen, die ganz andere Bedürfnisse hatten.

Wir merkten schnell: Gemeinschaft kann wunderschön sein und herausfordernd. Alle haben unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse, und wir durften im Laufe des Jahres lernen, unseren Ort zu formen und zu wählen, was zu uns passt und was nicht.

Sobald viele Menschen gemeinsam an einer Sache wirken, entwickelt sich das Projekt dynamisch und kreativ. Wir lernen auf die Menschen zu vertrauen, Kontrolle loszulassen und unsere Regeln klar zu vertreten.

Mit der Entwicklung des Projekts entwickelten auch wir uns als Gastgeber und Projektleiter. Immer mehr ruft es mich, Menschen einzuladen, die ihrem Ruf folgen und ihren Platz auf der Erde finden wollen, um Teil des Friedens zu sein. Gleichzeitig wird immer klarer, dass M’Barek die Permakultur ins Dorf bringt und dort gemeinsam mit Hoffnungsträgern Methoden findet, die für das gesamte Dorf funktionieren.

Heute wirken wir beide auf unsere Art für dieselbe Sache:
M’Barek in der direkten Begrünung der Wüste – und ich darin, dass du erkennst, dass du Seele bist und dich hier auf Erden entfalten darfst. Wenn du deiner Bestimmung folgst, trägst du dazu bei, dass an einem Ort auf der Erde mehr Frieden gedeihen kann. Dazu lade ich dich ein.

Vom Garten in
die Lebensaufgabe
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